Lärmschutz für Umspannwerke

Mit der Energiewende werden viele Umspannwerke neu gebaut oder erweitert – oft am Rand von Wohngebieten. Dabei kommen zwei Lärmquellen zusammen: die Baustelle mit Erdarbeiten, Fundamenten, Bohrungen und Kranarbeiten und später die Anlage selbst mit brummenden Transformatoren. Mit mobilem Lärmschutz schirmen Sie die Bauphase und Umbauten im laufenden Betrieb ab.

Umspannwerk auf freiem Feld
Foto: Pexels

Typische Projekte

  • Neubau und Erweiterung für Netzausbau, Solar- und Windparks
  • Trafotausch und Revision im laufenden Betrieb, siehe Lärmschutz für Transformatoren
  • Anbindung von Batteriespeichern, siehe Lärmschutz für BESS
  • Nachtarbeit bei Abschaltungen, die nur zu bestimmten Zeiten möglich sind

Regeln

  • Bauphase: AVV Baulärm – nachts (20 bis 7 Uhr) in allgemeinen Wohngebieten 40 dB(A)
  • Betrieb: TA Lärm – nachts (22 bis 6 Uhr) ebenfalls 40 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten

Wichtig – tiefe Frequenzen: Lärmschutzmatten dämpfen hohe und mittlere Töne gut, tieffrequenten Lärm dagegen deutlich schwächer. Das typische Brummen von Transformatoren (100 Hz und Vielfache davon) oder das Dröhnen großer Lüfter lässt sich mit einer einzelnen Matte nur begrenzt mindern. Mehr bringen eine Aufstellung möglichst nah an der Quelle, ausreichende Höhe, eine lückenlose Abschirmung und doppelte Matten mit Abstand (Masse-Feder-Masse-Effekt).

Sicherheit geht vor

In Umspannwerken gelten strenge Sicherheitsabstände zu spannungsführenden Teilen. Die Aufstellung von Bauzäunen und Wänden stimmen Sie deshalb immer mit dem Netzbetreiber ab. Wir liefern das Material und beraten zu Höhe, Länge und Windlast.

Unsere Lösungen

Dauerhafte Lösung gesucht? Unsere Mietmatten sind für den befristeten Einsatz gedacht. Für den dauerhaften Betrieb bieten wir auch Lärmschutzwände zum Kauf an.

Für den Bau von Solarparks: Lärmschutz für PV-Anlagen.