Lärmschutz bei Sanierung ist besonders wichtig, wenn während der Arbeiten Krankenhäuser, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Büros oder bewohnte Gebäude weiter genutzt werden. Bohren, Sägen, Stemmen, Rückbau und Materialtransport können Beschäftigte, Patienten, Schüler und Anwohner erheblich belasten. Mobile Lärmschutzmatten, temporäre Schallschutzwände und Einhausungen helfen, lärmintensive Arbeitsbereiche gezielt abzuschirmen.
Bis zu 23 dB
je nach System
Flexible Mietdauer
für Bauphasen
Montage optional
nach Abstimmung
Lieferung europaweit
inklusive Luxemburg
Temporärer Lärmschutz für sensible Nachbarschaften
Bei Sanierungsprojekten ändern sich Arbeitsbereiche und Lärmquellen häufig im Bauablauf. Eine mobile Mietlösung lässt sich projektbezogen planen und bei Bedarf an neue Bauabschnitte anpassen. Je nach Situation können Matten an geeigneten Bauzäunen, statisch ausgelegten Traggerüsten oder an einer individuellen Einhausung eingesetzt werden.
- Schalldämmmaß je nach System bis zu 23 dB
- Mobile Lösungen für Innen- und Außenbereiche
- Temporäre Abschirmungen bis etwa 6 m Höhe möglich
- Schwer entflammbare Varianten für besondere Anforderungen verfügbar
- Flexible Mietdauer sowie projektbezogene Lieferung und Abholung
Einsatz neben Krankenhaus, Schule und Wohnbebauung
In sensiblen Bereichen reicht es häufig nicht aus, nur Arbeitszeiten zu begrenzen. Eine möglichst quellennah aufgestellte und ausreichend hohe Abschirmung kann die direkte Schallausbreitung reduzieren. Besonders relevant ist dies bei Betonbearbeitung, Fassaden- und Dachsanierung, Innenabbruch, Gebäudetechnik, Leitungsarbeiten sowie beim Einsatz von Kompressoren, Pumpen oder Generatoren.
- Umbau und Sanierung von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen
- Baumaßnahmen an Schulen, Kitas und Hochschulen
- Innerstädtische Sanierungen in unmittelbarer Wohnnähe
- Arbeiten an Hotels, Büro- und Verwaltungsgebäuden
- Sanierung historischer Gebäude und Denkmäler
Lärm an der Quelle begrenzen
Die Wirkung einer temporären Lärmschutzmaßnahme hängt wesentlich von Position, Höhe, Länge und Dichtheit ab. Die Barriere sollte den direkten Sichtweg zwischen Lärmquelle und schutzbedürftigem Bereich möglichst unterbrechen. Seitliche Öffnungen, Zufahrten und nicht abgeschirmte Durchgänge müssen bereits in der Planung berücksichtigt werden.
Bei einzelnen Maschinen kann eine teilweise oder vollständige Einhausung sinnvoll sein. Dabei sind Wärmeentwicklung, Belüftung, Abgase, Brandschutz und Wartungszugänge zu beachten. Eine Lärmschutzmaßnahme ersetzt keine projektbezogene Sicherheits- oder Fachplanung.
Planung und Abstimmung im laufenden Betrieb
Wenn Gebäude während der Sanierung weiter genutzt werden, müssen Lieferwege, Fluchtwege, Besucher- und Patientenverkehr sowie Ruhe- oder Unterrichtszeiten in den Aufbau einbezogen werden. Für eine erste Einschätzung benötigen wir den Einsatzort, die Art der Arbeiten, den Zeitraum, die gewünschte Länge und Höhe sowie Fotos oder einen Lageplan.
Im Außenbereich erzeugen Lärmschutzmatten zusätzliche Windlasten. Bauzäune und Traggerüste müssen daher statisch standsicher geplant, aufgestellt und kontrolliert werden. In Innenbereichen sind insbesondere Brandschutz, Belüftung und sichere Verkehrswege zu berücksichtigen.
So läuft Ihr Mietprojekt ab
- Rahmendaten senden: Standort, Zeitraum, Arbeitsverfahren, Betriebszeiten und sensible Umgebung beschreiben.
- Abschirmung planen: Wir wählen das geeignete Mietsystem und berücksichtigen Nachbarschaft, Zugänge und Bauabläufe.
- Lieferung abstimmen: Zufahrt, Entladung, Aufstellung und gegebenenfalls Montage werden vorab geklärt.
- Bauphase begleiten: Das System bleibt für die vereinbarte Dauer vor Ort und wird anschließend zurückgegeben oder abgeholt.
Diese Angaben beschleunigen das Angebot
- Standort, Starttermin und voraussichtliche Mietdauer
- Arbeitsverfahren und Position der wichtigsten Lärmquellen
- Abstand zu Wohnungen, Schule, Klinik oder laufendem Betrieb
- gewünschte Abschirmlänge, verfügbare Stellfläche und Zufahrt
- Selbstmontage oder Montageunterstützung
Datenblätter, verfügbare Prüf- und Brandschutznachweise sowie Montagehinweise stellen wir passend zum ausgewählten System im Angebotsprozess bereit.
Wirkung richtig planen
Die beste Wirkung entsteht, wenn die Abschirmung nahe an Säge, Bohrgerät oder Abbruchbereich steht und offene Schallwege vermeidet. Höhe, Länge, Anschlüsse und der Abstand zu schutzbedürftigen Bereichen beeinflussen das Ergebnis. Der Pegel vor Ort lässt sich deshalb nur projektbezogen beurteilen.
Beispielhafte Auslegung: Bei einer Sanierung neben einer Klinik wird der lärmintensive Arbeitsbereich möglichst vollständig von der sensiblen Seite getrennt. Zufahrt und Personenzugang werden versetzt angeordnet, damit möglichst kein direkter Schallweg offenbleibt.
Häufige Fragen
Kann Lärmschutz während des laufenden Betriebs aufgebaut werden?
Das ist grundsätzlich möglich, wenn Anlieferung, Montagebereich und Sicherheitswege vorab abgestimmt werden. Bei Krankenhäusern, Schulen und anderen genutzten Gebäuden sollten besonders ruhige Zeitfenster für Lieferung und Montage festgelegt werden.
Sind mobile Lärmschutzwände für wechselnde Bauabschnitte geeignet?
Ja. Abhängig von Konstruktion und Baustellenlogistik können mobile Systeme an neue Arbeitsbereiche angepasst werden. Jede Veränderung muss jedoch die Standsicherheit und das Sicherheitskonzept berücksichtigen.
Kann die Wirksamkeit kontrolliert werden?
Schallpegelmessungen vor und nach dem Aufbau können die tatsächliche Situation dokumentieren. Für orientierende Messungen kann ein Schallpegelmessgerät zusammen mit den Lärmschutzsystemen gemietet werden.