Lärmschutz für Batteriespeicher (BESS)

Batteriespeicher entstehen derzeit überall – an Umspannwerken, Solarparks und Gewerbegebieten, oft nah an Wohnhäusern. Die Batterien selbst sind leise. Laut sind Kühlung, Klimageräte, Wechselrichter und Transformatoren – und zwar rund um die Uhr. Mit mobilem Lärmschutz überbrücken Sie Bauphase, Inbetriebnahme oder die Zeit bis zur dauerhaften Lösung.

Techniker prüft Batteriemodule eines Speichers
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Wann mobiler Lärmschutz bei BESS sinnvoll ist

  • Bau und Montage: Erdarbeiten, Fundamente, Kranarbeiten, Lkw-Verkehr
  • Inbetriebnahme und Testbetrieb: wenn sich zeigt, dass es nachts lauter ist als geplant
  • Übergangslösung: bis eine feste Lärmschutzwand gebaut oder eine Kühlung umgerüstet ist
  • Messungen: um Lärmquellen zu finden, siehe Schallpegelmessgerät

Worauf es ankommt

Im Betrieb wird ein Batteriespeicher nach der TA Lärm beurteilt. Besonders streng ist die Nacht (22 bis 6 Uhr): In allgemeinen Wohngebieten liegt der Richtwert bei 40 dB(A), in reinen Wohngebieten bei 35 dB(A). Weil die Kühlung auch nachts läuft, ist die Nacht meist der kritische Zeitraum.

Wichtig – tiefe Frequenzen: Lärmschutzmatten dämpfen hohe und mittlere Töne gut, tieffrequenten Lärm dagegen deutlich schwächer. Das typische Brummen von Transformatoren (100 Hz und Vielfache davon) oder das Dröhnen großer Lüfter lässt sich mit einer einzelnen Matte nur begrenzt mindern. Mehr bringen eine Aufstellung möglichst nah an der Quelle, ausreichende Höhe, eine lückenlose Abschirmung und doppelte Matten mit Abstand (Masse-Feder-Masse-Effekt).

Achten Sie außerdem darauf, dass Lüftungsöffnungen frei bleiben und die Kühlung genug Luft bekommt. Die Abschirmung darf den sicheren Betrieb nicht beeinträchtigen.

Unsere Lösungen

Dauerhafte Lösung gesucht? Unsere Mietmatten sind für den befristeten Einsatz gedacht. Für den dauerhaften Betrieb bieten wir auch Lärmschutzwände zum Kauf an.

Passend dazu: Lärmschutz für Transformatoren und Umspannwerke.