Münster ist Fahrradstadt, Unistadt und dicht bebaut. Baustellen liegen hier oft mitten in Wohnquartieren – neben Studentenwohnungen, Kliniken und Schulen. Und manchmal steht ein massiver Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg im Weg. Mit unseren Lärmschutzmatten und mobilen Lärmschutzwänden schirmen Sie solche Projekte wirksam ab.
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Bunker- und Großabbruch: wo Lärmschutz unverzichtbar ist
Der Abbruch eines Hochbunkers dauert oft Monate. Meterdicker Stahlbeton wird gesägt, gefräst und zerkleinert – nicht selten mitten im Wohngebiet. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wie schnell es Ärger gibt, wenn der Schallschutz zu knapp geplant ist. So beschwerten sich Anwohner beim Abriss des Freiligrathbunkers in Frankfurt über unzureichende Schutzmaßnahmen (Journal Frankfurt).
Unsere Empfehlung für solche Projekte:
Gut zu wissen: Tiefe, dröhnende Geräusche – zum Beispiel von Brechern – dämpfen Lärmschutzmatten deutlich schwächer als hohe Töne von Sägen und Fräsen. Planen Sie deshalb genug Höhe und eine Aufstellung nah an der Quelle ein.
Mehr dazu: Lärmschutz für Abbrucharbeiten.
Regeln in Münster
- Nachtruhe 22 bis 6 Uhr: In NRW sind Tätigkeiten, die die Nachtruhe stören, grundsätzlich verboten (§ 9 Landes-Immissionsschutzgesetz). Für Nachtarbeit braucht es eine Ausnahmegenehmigung.
- Tagsüber: gelten die Richtwerte der AVV Baulärm, in Wohngebieten 55 dB(A).
- Baumaschinen: Die 32. BImSchV schränkt viele Geräte in Wohngebieten an Sonn- und Feiertagen und werktags von 20 bis 7 Uhr ein.
Weitere Regionen in NRW
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