Wer Beton mit Höchstdruckwasserstrahlen abträgt, Bewehrung freilegt oder Oberflächen fräst, arbeitet mit einem der lautesten Verfahren auf der Baustelle. Dazu kommen Kompressoren und Pumpen, die stundenlang laufen. Gerade bei Parkhäusern, Brücken und Tiefgaragen mitten in Wohngebieten ist guter Lärmschutz entscheidend.
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Warum Wasserstrahlarbeiten besonders kritisch sind
- Hohe, durchdringende Töne: Der Wasserstrahl erzeugt viel hochfrequenten Schall, den Menschen als besonders unangenehm empfinden.
- Lange Laufzeiten: Hochdruckpumpen und Kompressoren laufen oft über ganze Schichten.
- Behörden schauen genau hin: In der Stadt Bern etwa braucht der Wasserhöchstdruck-Abbruch auch während der normalen Arbeitszeit eine Bewilligung (Quelle).
Die gute Nachricht: Hohe Frequenzen lassen sich mit Lärmschutzmatten deutlich besser dämpfen als tiefe Bässe.
Unsere Lösungen für Betonsanierer
Typische Einsätze
- Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen
- Betonsanierung an Brücken – siehe auch Lärmschutz für Brückenabbruch und Ersatzneubau
- Sanierung von Balkonen und Fassaden an Wohnanlagen
- Industrieböden und Behälter im laufenden Betrieb
Grenzwerte und Ruhezeiten
In Deutschland gelten die Richtwerte der AVV Baulärm, in Wohngebieten zum Beispiel 55 dB(A) am Tag und 40 dB(A) nachts. Bei Überschreitung um mehr als 5 dB(A) sollen die Behörden Maßnahmen anordnen. Wer Pumpen und Arbeitsbereich von Anfang an abschirmt, vermeidet Stillstand und Ärger mit den Nachbarn.
Reicht ein Bauzaun mit Matten bei Wasserstrahlarbeiten?
Für Pumpen und Kompressoren oft ja. Für den Arbeitsbereich selbst ist meist eine Einhausung oder eine Abschirmung am Gerüst wirksamer, weil der Lärm dort auch nach oben abstrahlt.
Halten die Matten Nässe aus?
Unsere Matten sind für den Außeneinsatz gemacht und wetterfest. Für Sprühnebel und Schmutz empfehlen wir zusätzlich eine Einhausung.